Dampflok BR 03 Altbau Version

Artikel-Nr.: 37956
EAN (GTIN): 4001883379562


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Epoche: III

Vorbild: Schnellzug-Dampflokomotive Baureihe 03 mit Schlepptender. Altbau-Ausführung der Deutschen Bundesbahn (DB), mit Witte-Windleitblechen, Altbau-Kessel, Einheitskastentender 2´2´T34, DB-Reflexglaslampen, einseitigem Indusi und Puffertellerwarnanstrich. Betriebsnummer 03 244. Betriebszustand um 1965.

Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 3 Achsen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Eingerichtet für Rauchsatz 7226. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und nachrüstbarer Rauchsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Kolbenstangenschutzrohre und Bremsschläuche liegen bei. Länge über Puffer 27,5 cm.

Funktionen:
Spitzensignal · · · ·
Rauchsatzkontakt · · · ·
Dampflok-Fahrgeräusch · · · ·
Lokpfiff · · · ·
Direktsteuerung · · · ·
Bremsenquietschen aus · · ·
Luftpumpe · · ·
Rangierpfiff · · ·
Dampf ablassen · · ·
Kohle schaufeln · ·
Schüttelrost · ·
Injektor · ·

Highlights:

Ausgestattet mit dem neuen Digital-Decoder mfx+.
Neukonstruktion der Baureihe 03 in der Altbau-Version.
Besonders filigrane Metallkonstruktion.
Durchbrochener Barrenrahmen und viele angesetzte Details.
Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel.
Vielfältige Betriebs- und Soundfunktionen digital schaltbar.


Die Dampfloks der Baureihe 03 entstanden eigentlich als Notlösung zu den schon vorhandenen Maschinen der Baureihe 01. Das Typenprogramm der DRG von 1923/24 hatte als Einheitsschnellzuglokomotive lediglich die Baureihe 01 mit 20 t Achsdruck vorgesehen. Die schlechte Finanzlage der DRG ließ jedoch einen zügigen Streckenausbau auf 20 t nicht zu, so dass bis Ende der 1920er Jahre vor allem in den norddeutschen Direktionen noch keine 01-Maschinen eingesetzt werden konnten. Auch ältere Länderbahnmaschinen erwiesen sich als nicht geeignet, denn viele Strecken waren eben nur für einen Achsdruck von 17 t zugelassen. So wurde von der Lokomotivindustrie eine „leichte Schnellzuglok“ mit maximal 17,5 t Achsgewicht gefordert, welche dann ab 1930 als Baureihe 03 mit drei von Borsig gelieferten Vorauslokomotiven erstmals erschien. Ihnen folgten bis 1937 weitere 295 Maschinen. Neben Borsig waren am Bau auch Krupp, Henschel und BMAG beteiligt. Kessel und Zylinder waren kleiner als bei der 01, auch der Barrenrahmen war leichter, so dass die Maschinen nur eine Radsatzfahrmasse von maximal 18 t aufwiesen. Ab der 03 123 rückten die Pumpen in die Fahrzeugmitte und ab der 03 163 besaßen die Loks größere vordere Laufräder. 1934 wurde die 03 154 zu Versuchszwecken mit einer Stromlinienteilverkleidung versehen. 1936 erhielt 03 193 ebenfalls versuchsweise eine vollständige Stromschale, gleichzeitig war diese Maschine Reserve bei Ausfällen der Baureihe 05. Die Lokomotiven wurden bevorzugt in Nord- und Ostdeutschland beheimatet, wo zahlreiche Hauptbahnen noch nicht für 20 t Achsfahrmasse ausgebaut waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten 86 Maschinen zur DR, 144 übernahm die DB, die Übrigen gelangten zur PKP oder blieben verschollen. Die DB-Maschinen waren u.a. in Osnabrück, Hannover, Mönchengladbach und Trier beheimatet, ab 1960/61 wurde das Bw Rheine zur 03-Hochburg. Ende der 1960er-Jahre wurde die 03 (ab 1968: 003) überflüssig. Die letzten DB-Maschinen setzte das Bw Ulm bis 1972 auf der Hauptbahn nach Friedrichshafen ein.








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